Hautkrebsvorsorge

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Computergestützte Auflichtmikroskopie und digitale Bildanalyse

Die Computergestützte Auflichtmikroskopie ist eine Fortentwicklung der herkömmlichen Auflichtmikroskopie. Das optische Vergrößerungssystem ist mit einer Videokamera gekoppelt, um die Bilder in ca. 40 bis 70-facher Vergrößerung direkt auf dem Bildschirm beurteilen zu können. Die Treffsicherheit in der Melanomdiagnostik (schwarzer Hautkrebs) wird hierdurch auf über 90% erhöht. Der entscheidende Vorteil der Computerdermatoskopie liegt in der Möglichkeit, die Bilder auf dem Computer abzuspeichern. So wird eine Verlaufskontrolle von einzelnen Pigmentmalen über Jahre ermöglicht.

Mole-Analyzer

Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die Möglichkeit der Computergestützten diagnostischen Beurteilung der pigmentierten Hautveränderungen. Dazu wird der so genannte Mole-Analyzer verwendet. Es handelt sich hierbei um ein digitales Bildanalyseprogramm zur Unterscheidung von gutartigen und bösartigen Pigmentflecken.

Body-Scan

Zu einer kompletten Hautkrebsvorsorge gehört auch die Kontrolle, ob seit der letzten Untersuchung neue Muttermale entstanden sind. Body-Scan ist ein Expertensystem, das frühere Übersichtsaufnahmen mit aktuellen Bilder vergleicht und neu aufgetretene Muttermale zuverlässig herausfiltert. Dieses Verfahren ist vor allem bei Patienten mit vielen Muttermalen zu empfehlen.

Grundsätzlich sollte bei Risikopatienten eine Ganzkörperkontrolle mittels Computergestützter Auflichtmikroskopie durchgeführt werden. Dadurch ist eine optimale Früherkennung von Hautkrebs möglich.

Beispiele

Hier handelt es sich in allen fünf - optisch sehr unterschiedlichen - Fällen von "Muttermalen" um so genannte dysplastische Hauttumore. Diese sollten möglichst rasch operativ entfernt werden, da sie ein hohes Risiko für den Übergang in ein malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs) bergen.